das Kollektiv
MUN

Performance-Kollektiv
Körper · Erinnerung · gesellschaftliche Normen · Zugehörigkeit
Physical Theatre · Tanz · Live-Medien
Über das Kollektiv
Über MÜN
MÜN Kollektiv ist ein 2023 in Nordrhein-Westfalen gegründetes Performance-Kollektiv von Minju Kim und Moonjoo Kim.
Aus unterschiedlichen körperlichen Praxen – Physical Theatre, Schauspiel, koreanischem Tanz und Bewegungsanalyse – entwickeln sie gemeinsam interdisziplinäre Performances zwischen Theater, Tanz und Live-Medien.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Körper als Archiv gesellschaftlicher Erfahrungen.
MÜN untersucht, wie sich Erinnerungen, soziale Erwartungen und Machtverhältnisse in Körper einschreiben: in Haltungen und Gewohnheiten, in Anpassung und Selbstkontrolle, in dem, was sichtbar wird – und in dem, was lange unsichtbar bleibt.
Dabei beschäftigen sich ihre Arbeiten mit Fragen von Zugehörigkeit, Geschlecht, Migration, gesellschaftlichen Normen und Erinnerung. Erfahrungen zwischen Korea und Deutschland bilden einen wichtigen Ausgangspunkt, ohne dabei auf eine eindeutige kulturelle Zuschreibung reduziert zu werden.
MÜN verbindet körperbasierte Recherche mit Text, Musik, Bild und medialen sowie installativen Elementen. Traditionelle und zeitgenössische Bewegungssprachen treffen aufeinander, werden verschoben, wiederholt und neu gelesen.
Der Körper ist dabei nicht nur Mittel der Darstellung. Er trägt Spuren, widersetzt sich, erinnert und verändert sich.
MÜN schafft performative Räume, in denen diese Spuren sichtbar werden – und gesellschaftliche Ordnungen für einen Moment in Bewegung geraten.
MÜN – Entwicklung
2018
Minju Kim und Moonjoo Kim beginnen ihre künstlerische Zusammenarbeit. Unterschiedliche Erfahrungen aus Physical Theatre, Schauspiel und koreanischem Tanz bilden die Grundlage für ihre gemeinsame körperbasierte Praxis.
2022
Im Rahmen einer Residency im Maschinenhaus Essen entsteht I and Dot, eine frühe gemeinsame Recherche zu Körper, Bewegung und Wahrnehmung.
2023
Gründung des MÜN Kollektivs in Nordrhein-Westfalen.
30.–31. August 2024
Premiere von Fitting in or Not at All am HELIOS Theater Hamm.
Die Produktion beschäftigt sich mit Migration, Zugehörigkeit, Anpassung und der Frage, was es bedeutet, in einer Gesellschaft „dazuzugehören“.
November 2024
Wiederaufnahme von Fitting in or Not at All am HELIOS Theater Hamm.
Juli–August 2026
Künstlerische Recherche in Seoul für die neue Produktion Nicht in Ordnung – Der weiblich markierte Körper.
Interviews, Bewegungsrecherche, Beobachtungen im öffentlichen Raum sowie die Auseinandersetzung mit Körperbildern, gesellschaftlichen Normen und weiblich markierten Erfahrungen fließen in die Entwicklung des Stücks ein.
14.,15.,16. August 2026
Erste Showcase-Vorstellung von Nicht in Ordnung in der Mullae Art Factory, Seoul.
mit anschließendem Publikumsgespräch.
17. und 18. Dezember 2026 · 19:00
Deutschlandpremiere von Nicht in Ordnung im Katakomben-Theater Essen.











